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Jahresfest 2013

Berggottesdienst am Sonntag, 29.Juni um 10.30 Uhr

Berggottesdienst am Sonntag, 29.Juni um 10.30 Uhr auf dem Burghof der Ruine Helfenstein oberhalb von Geislingen.

Unter dem Thema: "Denn Du bist bei mir" (aus Ps 23) sind besonders diejenigen eingeladen, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten oder begleitet haben - als Angehörige, Freunde, Partner oder als Mitarbeitende in pflegerischen und sozialen Diensten.

Parkmöglichkeiten ca. 300 m entfernt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem Picknick eingeladen - entweder mit Selbstmitgebrachtem oder aus dem Angebot der örtlichen Gastronomie.



Bericht von der Mitgliederversammlung 2014

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Hospizbewegung Kreis Göppingen e.V. fand in diesem Jahr in der Helfensteinklinik in Geislingen statt. Der ärztliche Direktor, Prof. Dr. Andreas Schuler, begrüßte die Mitglieder und Gäste des Vereins im Foyer und erklärte bei einer Führung die Um- und Neubaumaßnahmen. Anschließend stellte er in einem Vortrag die Schwerpunkte in der Klinikarbeit vor, insbesondere die ambulante und stationäre Palliativversorgung, bei der die Zusammenarbeit mit dem Hospizverein sehr eng ist.

Pfarrer Michael Kröner, der erste Vorsitzende des Vereins, betonte in seinem Bericht die Bedeutung der ambulanten Betreuung von sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen, die auch nach der Eröffnung des stationären Hospizes nicht weniger wichtig und nicht weniger gefragt sei. Im Gegenteil. Er zitierte aus dem Wegweiser "Hospiz und Palliativmedizin Deutschland",  dass stationäre Hospizplätze "integraler Bestandteil eines ambulanten ehrenamtlichen Hospizdienstes." seien. Als diejenigen, die im Kreis Göppingen über 20 Jahre Erfahrung in der Hospizarbeit mitbringen, sind wir darum nicht nur weiterhin wichtiger Kooperationspartner aller Institutionen, die im Kreis Göppingen palliative Dienste anbieten, sondern eben auch der stationären Hospizarbeit.

Die Stärkung dieser integralen Zugehörigkeit war darum auch Schwerpunkt der Vorstandsarbeit  z.B. in Form von regelmäßigen gemeinsam Leitungstreffen der beiden Vereine.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Vereins ist es den Hospizgedanken in die Öffentlichkeit zu tragen. Kröner gab dazu einen Ausblick auf die diesjährigen Hospiztage im Herbst mit Vorträgen von Professor Birbaumer aus Tübingen und Professor Bleif, einem Radioonkologen der Eichertklinik, und einem Filmabend zum Thema.

Kröner bedankte sich bei allen, die den Verein unterstützen, bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen in der Sterbe- und Trauerbegleitung sowie im Vorstand. Besonders würdigte er den Einsatz der Leiterin Petra Csiky, die "dem Verein erst sein Gesicht verliehen hat" und bedankte sich mit einem Blumenstrauß.

Petra Csiky berichtete in ihrer Funktion als Leiterin der ambulanten Hospizarbeit und Koordinatorin von einem sehr intensiven Jahr, in dem der Bedarf nach Begleitung Sterbender erneut zunahm. Die speziell ausgebildeten Ehrenamtlichen haben 2013 in Tag- und Nachteinsätzen kreisweit in ca. 1 800 Stunden 91 Patienten im Alter zwischen 46 und 100 Jahren begleitet. Dabei erstreckte sich das Tätigkeitsfeld auf den gesamten Landkreis, also von Böhmenkirch bis Ebersbach, von Ottenbach bis Bad Boll. Dazu kamen die Angebote der Trauerbegleiterinnen, die in Trauerkursen, im Lebenscafe und bei Einzelgesprächen Hilfe für Trauernde anboten. Petra Csiky würdigte das hohe Engagement der Ehrenamtlichen, ohne deren Uneigennützigkeit diese wichtigen Dienste nicht geleistet werden könnten.
Ein weitere Schwerpunkt war für Csiky das Erarbeiten einer  Konzeption für das Ehrenamt im stationären Hospiz, Einzug in das Haus mit dem Büro der ambulanten Dienstelle und Einstellung und Einarbeitung der neuen Mitarbeiterin Birgit Göser, die zu 60% für den ambulanten Dienst arbeitet und mit einem 30% Stellenanteil ins stationäre Hospiz entsendet wird. Frau Göser begleitet und koordiniert dort den Einsatz der Ehrenamtlichen, ist Ansprechpartnerin für Gäste und deren Angehörige  und unterstützt in sozialrechtlichen Fragen wie z.B. bei Vollmachten, Patientenverfügungen, Pflegeeinstufung, etc.

Rechner Rolf Hörhold gab Rechenschaft über die finanzielle Lage des Vereins, die dank einer  Erbschaft  und einem erfreulichen Spendenaufkommen auf soliden Füßen steht, so dass dadurch neben den eigenen Aufgaben die Finanzierung der 30% Stelle von Frau Göser im stationären Hospizes möglich ist.

Der Abend endete in der Klinikkapelle mit einer Andacht und der Segnung der Mitarbeitenden durch Pfarrer Kröner.


Hospiztage 2014

Folgende Veranstaltungen stehen nun fest:  

Montag, 10.November, 19 Uhr Hörsaal der Eichertklinik: Vortrag von Prof. Birbaumer zum Thema "Auch eingeschränktes Leben kann am Schluss noch sinnvoll sein"  

Mittwoch, 12. November, 19 Uhr, voraussichtlich Blumhardt-Gemeindehaus Göppingen: Prof. Bleif, Vortrag zum Thema: Krebs - warum manchmal nichts mehr hilft - und was ist, wenn nichts mehr hilft?"  

Montag, 17.November, 19 Uhr Waldeckkirche Göppingen: Filmabend mit dem Film "Blaubeerblau"    

Handzettel und Plakate mit genaueren Infos gibt es nach den Sommerferien.



Gedenkgottesdienst

Der nächste Gedenkgottesdienst findet am Freitag, 7.November, um 19 Uhr in der Stiftskirche in Göppingen-Faurndau statt.  


Förderverein Hospizbewegung Kreis Göppingen

„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch leben können bis zuletzt.“

Cicely Saunders



Was heißt Hospiz?

Seit Mitte der sechziger Jahre bildete sich, zunächst in England, dann aber auch auf dem Kontinent und in Deutschland die Hospizbewegung.

Das Wort Hospiz stammt auf dem Lateinischen -  hospitium heisst so viel wie Gastfreundschaft. Ein hospitium war zugleich eine Herberge, eine Dach über dem Kopf für Menschen unterwegs.

Im Mittelalter wurden sogenannte Hospize gebaut, Herbergen entlang der Pilgerwege, nach Santiago de Compostela oder nach Rom. Orte, um für eine Nacht eine Unterkunft zu haben.

Schon damals gab es Hospize, die zum Ort der letzten Reise des Lebens wurden, zu einem Haus, in dem die Lebenswege an ihr Ende kommen konnten.




 
Letzte Aktualisierung am 17.06.2014 - Erstellt mit Zeta Producer Desktop CMS